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FMA: 24h mit dem Kia Rio in Lissabon

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Als ich vor Kurzem eine E-Mail von Kia bekam, ob ich nicht Lust hätte für einen kurzen City-Trip nach Lissabon zu fliegen, um den neuen Kia Rio kennen zu lernen, musste ich nicht lange überlegen. Ich war natürlich sofort dabei, denn ich war erstens noch nie in Portugal und zweitens bin ich natürlich momentan für jede Gelegenheit dankbar, der deutschen Kälte zu entfliehen. So ging es vor einigen Tagen für knapp 24 Stunden nach Portugal, um mit dem neuen Kia Rio Lissabon unsicher zu machen. Für euch habe ich ein paar tolle Hot Spots gesammelt, die wir besucht haben und sogar ein kleines FMA zusammengeschnitten :) 

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Und diese 24 Stunden wurden wirklich zum Maximum ausgenutzt. Gefühlt war ich genauso lange für die An- und Abreise unterwegs, da ich einen kurzen Stop in Frankfurt jeweils einlegen musste, aber der ganze Stress war vergessen, als wir in Lissabon ankamen. Philip und ich wurden direkt am Flughafen in Empfang genommen und bekamen direkt einen Autoschlüssel in die Hand gedrückt. Ein weißer, nagelneuer Kia Rio wartete schon in der Tiefgarage auf uns. Und das Beste daran? Das Navi war gefüllt mit den Adressen zu den schönsten Geheimtipps und Hotspots in Lissabon. Und so ging es als erstes für ein leckeres Mittagessen ins 1300 Taberna in der LxFactory.

Tag 1

LxFactory

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Die LxFactory ist das Gelände eine ehemalige Textilfabrik von 1849, die vor vielen Jahren geschlossen wurde. Seitdem sich dort aber dank des LXFactory Projektes in den letzten Jahren Cafés, Restaurants, süße kleine Lädchen mit allerlei Deko oder auch ein Büchergeschäft angesiedelt haben, ist das Industriegebiet zwischen der Innenstadt und Belém ein richtiger Szene-Treff geworden. Sogar einen Friseur gibt es dort und einige Werbe- und Designagenturen haben sich dort niedergelassen. Am liebsten wäre ich den ganzen Tag durch das Areal geschlendert, hätte meine Nase in die einzelnen Geschäfte gesteckt und bestimmt das ein oder andere schöne Mitbringsel gefunden. Die Atmosphäre dort ist einfach einzigartig. Auch durch die vielen jungen und absolut hippen Menschen, die dort ihre Zeit verbringen.

Uns blieb aber leider nicht genug Zeit, weshalb wir nur im 1300 Taberna mit einer kleinen Gruppe von Bloggern und Kia Mitarbeitern zu Mittag aßen. Aber dies wurde so richtig zelebriert. Es gab allerlei typisch portugiesische Leckereien aus regionalen, nachhaltig angebauten Zutaten. Der Salat mit Birne und Ziegenkäse war mein absoluter Favorit und ich habe sogar gegrillten Tintenfisch probiert, zum aller ersten Mal in meinem Leben! Ich habe mich nämlich noch nie vorher getraut, da mich die „Saugnäpfe“ immer sehr eingeschüchtert haben… ^^Aber es war wirklich unfassbar lecker und absolut zu empfehlen!

Den Nachtisch mussten wir leider etwas vernachlässigen, denn wir waren dem Zeitplan schon hinterher und wollten doch unbedingt noch alle Stationen im Navi abklappern. Und jetzt kam die schönste Überraschung! Da eine andere Bloggerin die Lissabon schon kannte lieber alleine durch die Stadt ziehen wollte, bekamen Philip und ich ganze 2 Tourguides für uns alleine! Americo, ein waschechter Lissabonner und Markus, ein Mitarbeiter von Kia waren nur für uns da! Sie fuhren die nächsten Stationen mit uns ab und führten uns herum bzw. erzählten uns alles Wissenswertes über die Stadt, die Traditionen und beantworteten geduldig all unsere Fragen :) Besser hätte es nicht sein können!

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Pastéis de Belém

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Weiter ging es in das Stadtviertel Belem. In der Rua de Belém nº 84 werden nämlich die wohl leckersten Törtchens Lissabons verkauft. Solltet ihr in Lissabon sein, müsst ihr hier unbedingt einen Zwischenstop einlegen! Schon von außen ist das Haus der Bäckerei  Pastéis de Belém wunderschön anzusehen und wenn ihr keine Angst vor Massen an Touristen, aber auch Einheimischen habt, traut euch hinein und sucht euch einen Tisch. Die Törtchen kosten nur 1,10€ und werden noch warm serviert. Denn wie uns Americo verriet, produziert die Bäckerei in traditioneller Handarbeit tausende davon am Tag. Mit Puderzucker und Zimt bestreut schmecken die kleinen Törtchen aus Blätterteig und Pudding besonders gut. Bestellt aber nicht zu viele, denn nach 1,5 Stück war ich schon gut bedient und das will was heißen bei mir ^^

Wir haben übrigens direkt beim Kloster Mosteiro dos Jerónimos nur wenige Meter entfernt geparkt und gerade Mal 0,75€ für das Ticket gezahlt. Schade war nur, dass wir keine Zeit mehr hatten, uns das Kloster selbst anzuschauen, da es einfach wunderschön war und in den letzten Sonnenstrahlen des Tages besonders herrschaftlich wirkte.

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Conserveira de Lisboa

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Weiter ging es aber am Hafen entlang, vorbei an der Ponte 25 de Abril, hinter der gerade die Sonne unterging, zur Conserveira de Lisboa, einem süßen kleinen Lädchen, das Fischkonserven verkauft. Nicht so spannend dachte ich, bis ich in den Laden trat. Dieser ist bis unter die Decke gefüllt mit liebevoll eingewickelten Konserven, die den leckersten, frisch gefangenen Fisch enthalten. Und das seit über 80 Jahren! Der Laden schaut aus, als wäre man in der Zeit zurück gereist. Wir haben uns für eine bereits gepackte Box mit 6 Konserven entschieden und noch etwas Flur de Sel gekauft. Was wir nicht bemerkten, da wir vll 3 Minuten max in dem Laden waren: es ist nicht alles Tunfisch in den Dosen! Ich dachte es wäre alles Tunfisch mit beispielsweise Muscheln. Aber am Ende hatten wir eine Dose super leckeren Tunfisch mit Tomatensoße und viele weitere Dosen, gefüllt mit Tintenfisch, Sardinen und anderen von uns noch nicht identifizierten Leckereien :P Aber wir sind mutig und probieren uns durch ;)

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Tag 1 endete in einem Restaurant nahe unseres Hotels außerhalb von Lissabon mit einer leckeren Weinprobe und typisch portugiesischem Essen, was aber leider nicht mein Fall war und auch der Service war wirklich schlecht. Ich glaube aber, das Restaurant war einfach mit der großen Gruppe an Journalisten überfordert.

 

Tag 2

Ab an den Strand!

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Da unser Hotel nur 10 Minuten vom Strand entfernt war, wollte ich unbedingt schon ganz früh am zweiten Tag los, um an den Strand zu fahren. Doch leider hatte es über nacht abgekühlt und so hüpfte ich barfuß bei ca. 4° Grad in gefrorenem Sand am Strand rum. Oh mein Gott was für Schmerzen! Wer hätte das gedacht? Ja ich weiß, nicht gerade schlau von mir ^^ So war ich schneller wieder im Auto, als Philip Piep sagen konnte und er musste alleine am Strand Bilder machen. Aber im Sommer ist es bestimmt super schön hier! Also ab zurück ins Auto und auf nach Lissabon! Absolutes Highlight unserer Fahrt: die Fahrt über die Ponte 25 de Abril, eine Brücke, die ausschaut wie die kleine Schwester der Brücke aus San Franzisko.

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Time Out Market

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Letzter Stop unseres Trips: der Mercado da Reibera. Neben den traditionellen Marktständen gibt es in einem zweiten Bereich 17 kleine Foodstände, die lokale, aber auch internationale Küche zu kleinem Preis anbieten. Hierbei handelt es sich um ein neues Konzept, welches von portugiesischen Sterneköchen ins Leben gerufen wurde. Leider machten die Stände erst um 11 gerade auf und so konnten wir noch kein richtiges Essen bestellen. Aber auch nicht schlimm, wir hatten noch keinen großen Hunger und haben das Eis probiert. Und es war das beste, das ich je gegessen habe! Wir hatten mango und Passionsfrucht (alles wird ohne Milch oder Sahne hergestellt!) und durften noch einige weitere Sorten probieren. Der Besitzer war super nett und aufgeschlossen und wollte unbedingt wissen, was wir zu seinen neusten Kreationen Apfel oder Mandarine sagten :)

Generell sind die Lisboetas ein wahnsinnig nettes, aufgeschlossenes und hilfsbereites Völkchen. Auf mich wirkten sie sehr glücklich, entspannt und die meisten sprechen sogar englisch. Bzw. ist es ihnen super unangenehm, wenn es nicht perfekt ist! Da können sich die Franzosen mal ne Scheibe von abschneiden :P

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Für uns ging es danach leider schon wieder zurück zum Flughafen. Zu gerne wären wir länger geblieben, denn wir haben uns in die Stadt verliebt. Ein weiterer Besuch im Frühjahr/Sommer ist schon fest geplant.

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Der Kia Rio: Ein Fazit

Da ich erst vor Kurzem einige Autohäuser abgeklappert habe und einige Autos Probe gefahren bin, bin ich relativ hart mit dem neuen Rio ins Gericht gegangen, weil ich wusste, was mir wichtig ist bei einem neuen Auto. Schnell hatte ich alle Features abgecheckt und ausprobiert. Und das waren einige! Denn der kleine Stadtflitzer bietet neben einem geräumigen Kofferraum, in den unser großer Koffer plus Handgepäck passte noch einiges mehr. Neben Abstandspiepern, die für mich als Frau ja perfekt sind, hat der Kia Rio noch eine eingebaute Rückfahrkamera, ein Touchdisplay mit Navi und Apple CarPlay, dank dem wir von Philips Handy direkten Zugriff auf seine Playlists hatten. Alles in allem fand ich ihn super für die Innenstadt, vor allem als erstes Auto bietet er wahnsinnig viel für seinen Preis. Nur persönlich hätte ich mir ein paar mehr PS und einen 6sten Gang gewünscht, da ich viel auf der Autobahn unterwegs bin. Aber für die Stadt ist der Rio mehr als perfekt. Er ist super wenig und anders als ähnliche Modelle der Konkurrenz innen auch ein echter Hingucker. Denn das stört mich bei den meisten Kleinwagen im unteren Preissegment. Innen sonst immer alles lieblos und aus Plastik. Der Rio dagegen schaut richtig schick aus :)

Daher Daumen hoch für den kleinen Flitzer!

Pictures & Video by Philip C.

*Vielen Dank an Kia für die Einladung nach Lissabon! Und an Markus und Americo unsere Guides für ein paar unvergessliche Stunden in dieser tollen Stadt ♥

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